Schulprogramm

 

  • Schulprogramm

    Unsere Schule ist ein Ort, an dem alle willkommen sind und in ihrer Individualität angenommen werden. Sie ist ein Ort, an dem intensiv und aufbauend ab Klasse 1 inklusiv gearbeitet, gestaltet und gelebt wird und Freude am Lernen wachsen kann. In freundlicher Atmosphäre setzen wir uns in unserer Schule für das Wohl jedes einzelnen Kindes und seiner individuellen Entwicklung ein. Wir vermitteln eine gemeinsame pädagogische Grundorientierung, die zugleich Ausdruck der Verantwortung aller LehrerInnen, BetreuerInnen, SchülerInnen und Eltern ist.

     

    Allen SchülerInnen wollen wir eine grundlegende Bildung vermitteln. Diese basiert auf drei gleichwertigen Dimensionen:

    ·      der inhaltlichen Dimension (eine tragfähige Grundlage in den Fächern)

    ·      der personalen Dimension (Selbstverantwortung, Zielstrebigkeit, Urteilsfähigkeit, Selbstständigkeit)

    ·      der sozialen Dimension (Hilfsbereitschaft, soziale Sensibilität und Einsicht, Solidarität, Mitgefühl).

     

    Im Mittelpunkt steht dabei der Gedanke, Schule und Unterricht „vom Kinde aus“ zu gestalten.

  • Pädagogische Leitgedanken

    Bei allen Kindern soll die Bereitschaft und Fähigkeit geweckt werden, Leistung zu erbringen. Wir gehen davon aus, dass jedes Kind lernen und etwas leisten will. Diese Bereitschaft zu erhalten und durch ermutigende Hilfe zu fördern, sehen wir als eine unserer wichtigsten Aufgaben an. Jedes Kind soll die Erfahrung machen, dass es etwas kann und dass sich Anstrengung lohnt.

    Die überschaubare Größe unserer Schule nutzen wir für ein freundliches Schulklima, so dass die uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler die Schule als Lebensraum und einen Ort der Geborgenheit erfahren.

    Das Hinführen der SchülerInnen zu Toleranz, sozialem Engagement, Verantwortlichkeit für sich und die Umwelt und Kritikfähigkeit ist uns ein wesentliches Anliegen.

    Um möglichst jedes Kind seinen Fähigkeiten entsprechend fördern zu können, versuchen wir, seine Begabungen herauszufinden und seiner individuellen Lernentwicklung Rechnung zu tragen.

    Durch anregungsreichen, strukturierten und offenen Unterricht wollen wir die SchülerInnen auf die sich ständig verändernden Anforderungen des Lebens und das lebenslange Lernen vorbereiten.

    Ein besonderer Schwerpunkt ist die Erziehung zum selbstständigen Lernen sowohl am Vormittag als auch im Nachmittagsbereich. Im Rahmen von Freiarbeit und Wochenplanarbeit, Projektunterricht oder Werkstattunterricht erhalten die Kinder hierzu Gelegenheit.

    Durch einen Wechsel von Spannung und Entspannung, von Gespräch, Arbeit, Spiel und Feier möchten wir den kindlichen Grundbedürfnissen Rechnung tragen.

    Es ist uns wichtig, dass die aktive Mitarbeit und das Engagement der Lehrenden und Lernenden sowie deren Eltern über die Unterrichtsarbeit hinausgeht.

    Durch diese vielfältigen Formen des Zusammenlebens und Arbeitens werden die Grundlagen für das weitere Lernen gelegt.

  • Bewegung in der Schule

    An unserer Schule finden sich zahlreiche Bewegunsangebote innerhalb und außerhalb des Unterrichts: 

    • Bewegungschancen in den Pausen durch die Gestaltung des Schulhofs mit verschiedenen Spielgeräten und durch Pausenspiele, die in jeder Klasse vorhanden sind (Springseile, Softbälle, Gummitwist etc.)
    • Organisation des Sportunterrichts als Bewegungsunterricht
    • außerunterrichtliche Bewegungsangebote (z.B. Bundesjugendspiele, Schulfeste, Abenteuersport in der Turnhalle, Klassenfahrten) 

    Im Rahmen des Konzepts der "Bewegungsfreudigen Schule" soll mehr Bewegung in den alltäglichen Unterricht integriert werden.

    Unterricht
    Pause
    Wohnumfeld
    Organisierte Angebote

    Bewegtes Lernen
    Spiele zur Entspannung und Konzentration Tanzspiele Sportunterricht auf dem Pausenhof

    Spielgeräte für die Hofpause
    Fest installierte Kletter-, Schaukel-, und Turngeräte Gesicherte Ballspielbereiche Hüpfzonen Ruhezonen
    Die "Offene Turnhalle"

    Spielplatzerkundung Spiele für den Spielplatz im Sportunterricht entwickeln Sportunterricht auf dem Sportplatz Sportunterricht im Wald Fächerübergreifende Projekte (z. B. Dschungel, Zirkus ...) Bundesjugendspiele Grundschulwettbewerb Schwimmen "Schnupperbesuche" verschiedener Sportvereine

    Für alle Aktivitäten hinsichtlich der bewegungsfreudigen Schule ist unserer Schule am 31. Juli 2006 das Gütesiegel "Bewegungsfreudige Schule" von Frau Schulministerin Barbara Sommer verliehen worden.

  • Projekttage

    An der GGS Vaalserquartier werden regelmäßig Projekttage durchgeführt. SchülerInnen, LehrerInnen, BetreuerInnen der offenen Ganztagsschule und Eltern arbeiten gemeinsam mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Schwierigkeitsstufen am gleichen Thema. 

    Die Projekttage können klassen- und jahrgangsstufenübergreifend organisiert werden. Es gab z. B. Projekttage zum Thema "Rund ums Buch", "Kinderrechte", "Die Welt der Mathematik" oder "So ein Theater".

    Im Schuljahr 2015/2016 fand zum zweiten Mal ein Zirkusprojekt statt. Hier wurden kurz vor den Sommerferien alle Kinder unserer Schule zu kleinen Artisten. Sie konnten ihr Erlerntes in mehreren Aufführungen präsentieren. Zusätzlichstand das Zirkuszelt für weitere Aktivitäten zur Verfügung.

    Im Schuljahr 2016/2017 fand eine Projektwoche zum Thema "MINT" statt mit vielen interessanten Angeboten innerhalb und außerhalb der Schule.

  • Außerschulische Kooperationspartner 

     

    Arbeiterwohlfahrt      

    OGS-Verträge
    Einsatz von Mitarbeitern

    Post /Telekom

    Judo

    Schwarz-Rot Handball

    Sport

    Grün-Weiß Aachen

    Tennis

    Ludwig Forum

    Kunst

    Musikhochschule

    Chor und Instrumentalunterricht

    Katholische Kirche St. Konrad

    Konferenzen zum Fach Religion
    Gottesdienste
    Maifest
    Erntedankfest
    St. Martin
    Nikolaus

    Pfarrbücherei

    Lesenacht/Bücherkisten/Führungen

    Evangelische Kirche Arche

    Konferenzen zum Fach Religion
    Gottesdienste

    Bezirksregierung Laurensberg

    Unterstützung bei politischen
    Entscheidungen für die Schule

    Fanfaren Vaalserquartier

    St. Martin
    Schulfest

    Karnevalsverein Vaalserquartier

    Kinderkarneval

    Ortspolizei

    Verkehrssituation vor der Schule
    Verkehrseinweisung für die Erstklässler
    Fahrradprüfung Klasse 4

    Feuerwehr

    Floriansdorf
    Führungen
    Feueralarm

    umliegende Kindergärten

    Schule führt Theaterstücke vor
    Vorträge der Schule zum Übergang
    Kindergarten - Schule
    Vorlesestunde von Kindern für Kinder

    Sozialraumteam West

    Was können wir für unser Viertel tun?
    Was können wir bewegen?
    Welche Einrichtungen gibt es?

    Sparkasse Aachen

    Überlassen von Schulmaterial
    Jugendförderwerk bereitstellen

    Stadtbüchererei

    Bibliotheksführungen

    Malteser

    1.Hilfe-Kurse

    FV-Vaalserquartier

    Bambini-,
    F- Jugend-, E-Jugend-, D-Jugendtraining
    für Jungen und Mädchen

  •  Schulordnung der GGS Vaalserquartier

     

    Wir wollen uns in unserer Schule wohl fühlen,
    deshalb gehen wir freundlich und rücksichtsvoll miteinander um.
     

    Allgemeine Regeln

    • Im Schulgebäude verhalte ich mich rücksichtsvoll und gehe langsam und leise über die Flure.
    • Morgens kann ich in meine Klasse gehen, sobald es meine Lehrerin oder mein Lehrer erlaubt.
    • Regnet es vor Unterrichtsbeginn, warte ich in der Aula, bis meine Lehrerin oder die Aufsicht die Klasse öffnet.
    • Ich spiele nicht in den Toilettenräumen und halte diese sauber.
    • Abfall werfe ich in den Mülleimer.
    • Ich gehe sorgsam mit fremdem Eigentum und mit meinen eigenen Sachen um.
    • Ich bringe keine Spielsachen mit in die Schule.

      

    Regeln für den Unterricht
    • Im Unterricht verhalte ich mich so, dass alle Kinder störungsfrei lernen können.
    • Ich habe meine Arbeitsmaterialien immer dabei und halte sie in Ordnung.
     
    Regeln im Umgang miteinander
    • Ich bin freundlich und hilfsbereit.
    • Ich behandle andere so, wie ich behandelt werden möchte.
    • Streit schlichte ich mit Worten oder hole mir Hilfe.
    • Wenn jemand "Stopp" sagt, wird das Spiel oder der Streit unterbrochen.
     
    Pausenregeln
    • Ich verlasse den Schulhof nicht.
    • Ich halte mich nur in betreuten oder beaufsichtigten Bereichen des Schulgebäudes auf.
    • Spielsachen (Bälle, Seilchen, …) nehme ich nur bei trockenem Boden mit auf den Schulhof.
    • Ich folge den Anweisungen der PausenhelferInnen.
    • Ich werfe nicht mit Schneebällen.
    • In der Regenpause halte ich mich in der Klasse oder in den für meine Klasse vorgesehenen Flurbereichen auf und laufe nicht durch das Schulgebäude.
    • Am Ende der Pause stelle ich mich am Aufstellplatz meiner Klasse auf.

     

     

  • Tag der offenen Tür

    Einmal im Jahr laden wir zum "Tag der offenen Tür" alle Interessierten ein, unsere Schule kennenzulernen. Vor allem können sich an diesem Tag die zukünftigen Schulneulinge und deren Eltern über das Leben und Arbeiten in unserer Schule informieren.

    Es besteht die Gelegenheit, den Unterricht in den Klassen anzusehen.

    An diesem Tag haben Sie außerdem die Möglichkeit mit allen MitarbeiterInnen unserer Schule Gespräche zu führen.

  • Klasse 2000

    Seit dem Schuljahr 2002/2003 ist "Klaro" an unserer Schule aktiv: Er begleitet die Kinder durch das Programm Klasse 2000.
    Das Projekt wurde entwickelt von Fachleuten der Medizin und Pädagogik am Institut für Präventive Pneumonologie des Klinikums Nürnberg.

    Wir beteiligen uns mit allen Schuljahren an "Klasse 2000", dem bundesweit größten Grundschulprogramm zur Gesundheitsförderung, Gewalt- und Suchtvorbeugung.

    Ziele und Themen von Klasse 2000:

    - Kinder kennen ihren Körper und entwickeln eine positive Einstellung zur Gesundheit
    - Kinder kennen die Bedeutung von gesunder Ernährung und Bewegung und haben Freude an einem aktiven Leben
    - Kinder entwickeln persönliche und soziale Kompetenzen
    - Kinder lernen den kritischen Umgang mit Tabak, Alkohol und den Versprechungen der Werbung
    - Das Umfeld der Kinder - Eltern, Schule, Gemeinde - unterstützt sie beim gesunden Aufwachsen

    Die Themen

    • Den Körper spielerisch kennen lernen: Atmung, Verdauung, Bewegung
    • Regelmäßig bewegen und entspannen
    • Gesund und lecker essen
    • Eigene Stärken und Schwächen erkennen
    • Mit Gefühlen umgehen und Probleme lösen
    • Konflikte ohne Gewalt beilegen
    • In der Klasse kooperieren
    • Die eigene Schule mitgestalten
    • Tabak und Alkohol kritisch beurteilen
    • Gruppendruck erkennen und Nein- Sagen

    Weitere Informationen unter: www.klasse2000.de

     

     

  • JutE-Programm

    Seit dem Schuljahr 2008/09 kooperiert unsere Schule mit dem JutE-Projekt.

    Ehrenamtliche Mentorinnen besuchen unsere Klassen ein- bis zweimal wöchentlich und leisten einzelnen SchülerInnen Hilfestellung bein Lesen, Schreiben und Rechnen.

    Bisher haben durchgehend alle Klassen mit dieser Art der Hilfestellung sehr gute Erfahrungen gemacht.

  • JeKisS – Jedem Kind seine Stimme

    Seit dem Schuljahr 2013/14 beteiligt sich unsere Schule am JeKisS-Programm („Jedem Kind seine Stimme“).

    Dieses Programm, das in Zusammenarbeit mit der Musikschule Aachen durchgeführt wird, fördert das gemeinsame Singen von Kindern. Das Ziel von JeKisS ist, ein Basisangebot zu schaffen, das unabhängig vom Musikunterricht alle Kinder erreicht und Kinder aus unterschiedlichen Kulturen und sozialen Umfeldern zu einer homogenen Singgemeinschaft zusammenbringt. Singen ist dafür besonders geeignet, denn es erfordert keinen Instrumentenkauf und ist unabhängig von häuslicher Förderung. JeKisS vermittelt praxiserprobte Techniken, das regelmäßige Singen in Grundschulklassen einzuführen. JeKisS wird freitags in der 5. Std. mit den 1./2. KlässlerInnen und in der 6. Std. mit den 3./4. KlässlerInnen durchgeführt.

    Häufig werden die einstudierten Lieder dann im Musikunterricht aufgegriffen und allen Kindern zugänglich gemacht.

    Das Programm ist auf Nachhaltigkeit angelegt und soll in den Folge-jahren fortgeführt werden.

     

    Musikalische Förderung/Blockflötenklassen

    Erstmalig konnten wir im Schuljahr 2007/08 Blockflötenklassen einrichten. Unterstützt wurden wir bei diesem Vorhaben vom Rotary Club Aachen, der jedem/er ErstklässlerIn eine Blockflöte zur Verfügung stellte. Die Kinder wurden im Rahmen des regulären Musikunterrichts in dem Instrument unterrichtet.

    Seit dieser Zeit erlernen alle Kinder im Klassenverband das Blockflötenspiel.

    Darüber hinaus besteht die Möglichkeit auf freiwilliger Basis Querflöten-, Blockflöten-,Gitarren- oder Klavierunterricht zu nehmen.

    Gitarren-, Quer- und Blockflöten können im Bedarfsfall an unserer Schule ausgeliehen werden.

    Seit dem Schuljahr 2013/14 nimmt unsere Schule am JeKisS-Programm teil. 

  • Klimabeirat

     

    Unsere Schule nimmt am Projekt „Activ fürs Klima“ der Stadt Aachen teil. Ziel ist es, die Nutzer des Schulgebäudes zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Energie und einem nachhaltigen Ressourcenverbrauch zu motivieren und anzuleiten. So soll auf Dauer die CO2–Produktion in unserem Gebäude verringert werden und aktiv dazu beigetragen werden, den Klimawandel zumindest geringfügig zu verzögern.

    Ein Klimabeirat - bestehend aus LehrerInnen, Kindern der 3. und 4. Klassen sowie Eltern - wurde ins Leben gerufen. Dieser tagt in regelmäßigen Abständen und bereitet wichtige Entscheidungen der Mitwirkungsorgane vor. 

    Auf seine Initiative hin wurde das Klimamobil am 13. und 14.07.11 an die Schule eingeladen.

    Die beiden DozentInnen erklärten den SchülerInnen der dritten und vierten Klassen den Unterschied zwischen „Wetter“ und „Klima“ und zeigten mit Hilfe einer eindrucksvollen Erdkugel die Auswirkungen des Klimawandels. Die SchülerInnen durften in die Rolle von ForscherInnen schlüpfen und selbst einige Experimente durchführen, z. B. zur Entstehung von Wind oder zur Entstehung von CO2. Sie lernten, dass dieses Treibhausgas nicht an sich schlecht ist, sondern sogar unbedingt notwendig im Gleichgewicht der Atmosphäre. Am Beispiel des Treibhauses erkannten sie aber auch die schädlichen Auswirkung einer zu hohen CO2-Menge in der Erdatmosphäre. Gemeinsam mit den DozentInnen überlegten sie Maßnahmen zur Reduktion dieses Klimakillers, vor allem, wie sie selbst durch ihr Verhalten dazu beitragen können.

     

    Aktiv fürs Klima - Plant for the Planet

    Der Klimabeirat der Schule hatte auf einer seiner letzten Sitzungen beschlossen, die Bepflanzung der Fläche vor der Aula durch SchülerInnen unserer Schule selbst vornehmen zu lassen. Hierfür wurden zunächst die dritten und vierten Klassen von den beiden Klimabotschafterinnen Emilia Castillo-Bischof und Marlene Walther in einem Vortrag in der Sporthalle der Schule in das Thema "Klimawandel der Erde" eingeführt. Eine Gartenarchitektin, Mitglied im Klimabeirat und Schülermutter, plante dann standortbezogen die richtige Auswahl an Pflanzen.

    Am Mittwoch,  21.03.2012, dem Tag der Pflanzaktion auf dem Schulhof, gab es eine kurze Ansprache der KlimabotschaferInnen Maya Frings und Alexander Fey. Je zwei Kinder aus jeder Klasse, die Mitglieder der Garten-AG und die anderen KlimabotschafterInnen durften nun die Büsche, Sträucher und bodendeckenden Pflanzen in die Erde bringen.

    Am darauffolgenden Donnerstag konnten diese KlimabotschafterInnen mit Herrn Dewes nach Hanbruch fahren und dort in einer gemeinsamen Aktion mit VertreterInnen aus den Grundschulen Am Lousberg und Laurensberg richtige große Obstbäume auf einem Gartengrundstück planzen. Hierbei kamen sie ordentlich ins Schwitzen, weil sie nicht nur tiefe Löcher graben mussten, sondern danach auch wieder mit guter Erde verfüllen und mit Wasser aus einem nahe gelegenen Bach einschlämmen mussten. 

    Da es zwar ein kühler, aber sonniger Frühlingstag war und es  zwischendurch auch Gelegenheit für Spiele und Pausen gab, fuhren alle TeilnehmerInnen am Ende sehr glücklich und zufrieden zur Schule zurück, wohl wissend, auch gleichzeitig einen kleinen Beitrag zum Erhalt unseres Klimas geleistet zu haben.

    Beide Planzaktionen wurden übrigens vom Grünflächen- und Umweltamt der Stadt finanziert und personell unterstützt. Dafür herzlichen Dank!

     

     

  • Euregiokompetenz und Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

     

    Die Lage der Schule am Drei-Ländereck unweit der niederländischen und belgischen Grenze ist Vorteil und Verpflichtung zugleich. Standortvorteile erwachsen daraus, dass „fremde“ Kulturen, Sprachen und Menschen in Laufweite der Schule anzutreffen sind und dass viele Familien mit Wohnsitz im nahen Ausland ihr Kind auf die nächstgelegene deutsche Schule schicken möchten. Wir sehen es als pädagogischen Auftrag an, diese Standortvorteile zu nutzen und unsere SchülerInnen zu befähigen, sich auch in der Euregio zurechtzufinden und sich dort zu Hause zu fühlen.

    Diese Euregiokompetenz der SchülerInnen erreichen wir in drei unterschiedlichen Bereichen:

    -     Unterrichtliche Angebote der beiden Begegnungssprachen Französisch und Niederländisch mit jeweils einer Wochenstunde für Anfänger und Fortgeschrittene in der OGS

    -     Landeskundliche Elemente des Sachunterrichts eines jeden Jahrgangs über die Landesgrenze hinaus in der gesamten Euregio

    -     Begegnungen der Kinder mit PartnerInnen aus den Partnerschulen Ecole Maria Hilf in Gemmenich, Belgien, und der Basisschool Op de Top in Vijlen, Niederlande und Hautnaherfahrungen durch Exkursionen in die Nachbarländer

    Aufgrund der Umsetzung dieser drei Säulen über mehrere Jahre hinweg wurde unsere Schule mit dem Siegel „Euregio-Kompetenz-Schule“ zertifiziert 

    Die grenzüberschreitenden Aktivitäten, der Unterricht in der Landeskunde der Euregio und der Sprachunterricht werden in einem Portfolio dokumentiert, für teilnehmende SchülerInnen gibt es Vermerke auf den Zeugnissen und eine Urkunde am Ende der vierten Klasse.

    Die Schule ist mit anderen Schulen der Euregio in einem Kompetenzzirkel mit regelmäßigem Austausch von Erfahrungen und der Sammlung best-practice-Beispielen, der von der Regio Aachen und der Bezirksregierung Köln fachlich begleitet wird, vernetzt.

  • Begabungsförderung

    Begabtenförderung ist eine besondere Aufgabe der GGS Vaalserquartier im Rahmen ihres durchgängigen Förderkonzepts. Hier erhalten hoch begabte, besonders begabte und leistungsstarke Kinder ein differenziertes Bildungsangebot, unabhängig davon, in welchen Bereichen eine besondere Begabung vorliegt. LehrerInnen werden darin unterstützt, Kompetenzen in Diagnose, Förderung und Beratung auszubauen. Mit dem Transfer der Erkenntnisse zwischen den Grundschulen der Region wird ein Beitrag zur Qualitätsentwicklung aller Schulen geleistet.

    Im Unterricht geht es darum, Lernangebote zu entwickeln, die einerseits analysierendes und reflektierendes, flexibles und kreatives, strategisches und bewertendes Denken, andererseits aber auch musisch-künstlerische, sportliche und soziale Anlagen fördern. Gemeinsam arbeiten alle Beteiligten an einem System der Förderung vom Kindergarten bis zur Hochschule, das Diagnose und Beratung einschließt und neue Lernfelder eröffnet.

    Die Schule ist eine der Modellschulen im „Aachener Modell“ für Begabungsförderung. Im Rahmen des "Aachener Modells" werden besonders begabte schulpflichtige oder vorzeitig einzuschulende Kinder verstanden, die in einzelnen und/oder mehreren Fähigkeitsbereichen überdurchschnittlich talentiert sind. Die besonderen Kennzeichen des „Aachener Modells“ sind:

    ·    Die frühe Förderung in Verbindung mit dem Elementarbereich

    ·    Die regionale Schwerpunktsetzung im mathematischen und naturwissenschaftlichen Bereich, sprachlichen und künstlerischen Bereich

    ·    Die Kooperation der Schulämter von Stadt und Kreis Aachen mit der RWTH-Aachen und der Fachhochschule Aachen und des Forschungszentrums Jülich

    ·    Die Kooperation mit außerschulischen Lernorten

    ·    Finanzielle Förderung und Unterstützung durch die Bürgerstiftung der Sparkasse Aachen

    Die Begabungsförderung findet an unserer Schule sowohl in den einzelnen Fächern im Klassenverband als auch in Kursen äußerer Differenzierung statt.

    Für sprachlich begabte Kinder wird eine Arbeitsgemeinschaft für Kinder der 4. Klassen angeboten, in der die Schülerzeitung „Tintenklecks“ entsteht. Die Radio-Ag steht Kindern aus den 3. und 4. Klassen offen.

    Kinder, die in MINT-Fächern besondere Begabungspotentiale haben, werden von Ihren Klassenlehrerinnen zur Teilnahme an Sachunterricht-PLUS-Kursen nominiert. Diese sind für die Stufen 3 und 4 eingerichtet.

    SchülerInnen, die im sozialen Bereich eine besondere Begabung aufweisen, werden im Laufe des 3. Schuljahres zu StreitschlichterInnen ausgebildet. (siehe Streitschlichtung)

    Künstlerisch begabte Kinder besuchen einen Kunst-PLUS-Kurs, der in Zusammenarbeit mit dem Ludwig-Forum für moderne Kunst in unserem Kunst- und Werkraum realisiert wird.

     

     

  • Klassenfahrten

    Klassenfahrten fördern in besonderem Maße die soziale und emotionale Kompetenz der Kinder. SchülerInnen mit sozialen Schwierigkeiten haben die Chance, besser in die Klassengemeinschaft integriert zu werden. Alle SchülerInnen haben die Möglichkeit, vielfältige Erfahrungen in der Gemeinschaft zu sammeln. Die neue Umgebung bietet Lernorte, die sich von der häuslichen Umgebung unterscheiden und die Kinder anregen und die Neugier wecken.

    An der GGS Vaalserquartier wird in der Regel am Ende der 3. Klasse eine Klassenfahrt mit zwei Übernachtungen unternommen.

    Ziele für Klassenfahrten sind u. a. in den letzten Jahren die Wildenburg, das Schullandheim in Paustenbach, die Jugendherberge in Nideggen oder in Monschau, das Waldheim in Schlagstein, das Naturschutzheim in Nettersheim und das Waldjugendheim in Urft gewesen.

     

     

  • Streitschlichtung

    Streitschlichtung ist ein Verfahren zur Konfliklösung. Dabei helfen die StreitschlichterInnen den KonfliktpartnerInnen sich über ihre Gefühle und Interessen klar zu werden mit dem Ziel, eine Lösung ohne VerliererInnen zu finden.

    In der Stufe 3 wird in den KLARO-Stunden (Klasse 2000-Konzept) besonders darauf eingegangen, die sozialen Kompetenzen zu stärken, indem die Kinder lernen, Konflikte gewaltfrei zu lösen. Dazu dient insbesondere die Klaro-Zauberformel, ein Schema, das den Kindern helfen soll, ihre Gefühle in den Griff zu bekommen und in Konfliksituationen angemessen zu handeln. Dieses Ampelschema sieht folgende Schritte vor.

    ROT: STOPP-BERUHIGEN
    (z.B. ein paar Mal tief durchatmen oder etwas tun, was niemandem schadet bzw. nichts kaputt macht und trotzdem Energie abbaut z.B. in ein Kissen schlagen)

    GELB: NACHDENKEN
    (Wie fühle ich mich im Moment? Was ist eigentlich gerade passiert? Was könnte ich jetzt tun? Welche Konsequenzen hätte das? Was ist die beste Lösung?)

    GRÜN: HANDELN
    (z.B. Ich-Botschaft geben)

    Diese im Unterricht erlernten Kompetenzen werden aufgegriffen und einige Kinder werden im 2. Schulhalbjahr des 3. Schuljahres zu StreitschlichterInnen ausgebildet. Die Streitschlichtung wird dann von diesen Kindern im 4. Schuljahr während der Pausen im Vormittag und auch am Nachmittag beim Freispiel durchgeführt.

  • Neues aus dem Schülerparlament (September 2017)

    Das Schülerparlament hat über die Lautstärke und Unruhe vor der Mensa diskutiert und überlegt, wie es im Flur leiser werden könnte. Die LehrerInnen und die BetreuerInnen haben neue Regeln beschlossen:

     Montags bis donnerstags gilt ab sofort für die Klassen 2, 3 und 4:

    • Wir treffen uns an den Tischtennisplatten im Durchgang und setzen uns nebeneinander auf die Bank.
    • Wir sind dabei leise, warten auf die BetreuerInnen und gehen dann leise und gemeinsam in die Mensa.

    Die blauen Schränke in den Gängen sehen zwar robust aus, sind aber leider sehr empfindlich. Wenn sie kaputt gehen, ist es sehr teuer, sie zu reparieren. Deshalb ist es sehr wichtig,

    • die Türen immer sanft zu schließen,
    • nicht in die Schränke hineinzukriechen und
    • sich nicht an die Türen zu hängen.

     

    Neues aus dem Schülerparlament (Dezember 2017)

    Unsere Schule ist als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet worden. MINT bedeutet Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die Ehrung haben wir u.a. wegen der letzten Projektwoche, wegen der SU+ Kurse und wegen der Informatik-Stunden von Frau Rembarz erhalten. Herzlichen Glückwunsch!

    Das Schülerparlament freut sich, dass wir wieder einen richtigen Weihnachtsbaum haben. Der Weihnachtsbaum in der Mensa wurde durch Blumen De Clerq gestiftet. Herzlichen Dank!

    Das Schülerparlament erinnert daran, dass maximal 6 Kinder auf dem Karussell sein dürfen. Wenn eines „STOPP“ sagt, soll man aufhören zu drehen. Die Aufsichten werden in Zukunft noch besser auf das Karussell aufpassen.

    Es werden Gehörschutz-Kopfhörer angeschafft, etwa 5 pro Klasse. Diese sollen nur von bestimmten Kindern genutzt werden, die sich damit besser auf ihre Aufgaben konzentrieren können. Es ist selbstverständlich, dass damit nicht herumgespielt werden darf.

 

 


Logo3

Logo4 Logo1
MINT Logo2  LabelEuregio Logo6
   Logo5

Gemeinschaftsgrundschule Vaalserquartier
Keltenstr. 19-21
52074 Aachen
Telefon 0241/83211
Fax 0241/8940596
Telefon OGS 0241/ 8940595

E-mail:

 

Impressum    Datenschutzerklärung

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok